Schule
Zisterzienserkloster Pforta

Das ehemalige Zisterzienserkloster Pforta, ein bedeutendes Kulturdenkmal in Sachsen-Anhalt, liegt im Burgenlandkreis und stellt ein herausragendes Beispiel gotischer Architektur dar. Es ist eine wichtige Station an der Straße der Romanik und zeugt von einer reichen klösterlichen Vergangenheit.
Geschichte+
Die Ursprünge des Klosters reichen bis ins Jahr 1101 zurück, als die Gründung erfolgte. Im Jahr 1132 wurde es mit Zisterziensermönchen aus dem Kloster Walkenried besiedelt. Bischof Udo I. von Naumburg verlegte das Kloster 1137 an seinen heutigen Standort an der Saale und gab ihm den Namen „Kloster zu der Pforten“. Die Mönche kultivierten das umliegende Land und machten die Abtei zu einem der wohlhabendsten Klöster im östlichen Thüringen. Schon 1209 gehörten dem Kloster 27 Orte. Die ursprünglich romanische Abteikirche aus der Zeit um 1140 erfuhr zwischen 1251 und 1320 einen umfassenden gotischen Umbau, wobei Teile des romanischen Bestands integriert wurden. Nach der Reformation wurde das Kloster 1540 aufgelöst. Herzog Moritz von Sachsen gründete 1543 in den ehemaligen Klostergebäuden eine der drei sächsischen Fürstenschulen, die heutige Landesschule Pforta.
Lage+
Das Kloster Pforta befindet sich im Burgenlandkreis in Sachsen-Anhalt, Deutschland, auf einer Höhe von etwa 117 Metern über dem Meeresspiegel. Es liegt in der Nähe von Naumburg (Saale).
Vor Ort+
Die weitgehend von einer mittelalterlichen Mauer umgebene Anlage beherbergt heute die Landesschule Pforta. Erhalten sind die turmlose Klosterkirche, die Klausur, die Abtskapelle, das kurfürstliche „Haus“, der ehemalige Torbau sowie verschiedene Wirtschaftsgebäude. Die ehemalige Abteikirche, die romanische und gotische Elemente vereint, ist ein zentraler Bestandteil der Anlage.
In der Naehe+
- Naumburger Dom (Sakralbau, 3843 m)
- Residenz Naumburg (Schloss, 4167 m)
- Schlößchen am Markt (Schloss, 4213 m)
- Rittergut Kreipitzsch (Herren- und Gutshaus, 4871 m)
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Norbert Radtke / Public domain via Wikimedia Commons
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 51.1422, 11.7527