Mauerreste, Kirche
Zisterzienserinnenkloster Kelbra
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Das ehemalige Zisterzienserinnenkloster Kelbra in Sachsen-Anhalt, Deutschland, war ein bedeutendes geistliches Zentrum in der Region Mansfeld-Südharz. Von seiner Gründung im 13. Jahrhundert bis zur Auflösung im Zuge der Reformation prägte es das religiöse und kulturelle Leben der Gegend.
Geschichte+
Die Gründung des Nonnenklosters in Kelbra erfolgte im Jahr 1251. Graf Heinrich III. von Beichlingen-Rothenburg stiftete die Einrichtung, die dem Zisterzienserorden angehörte. Das Kloster, das dem heiligen Georg geweiht war, bestand über mehrere Jahrhunderte. Im Jahr 1525 kam es zu einer Vertreibung der Nonnen durch aufständische Bauern. Nach der Niederschlagung des Bauernkrieges konnten die Zisterzienserinnen jedoch zurückkehren. Die endgültige Auflösung des Klosters erfolgte im Jahr 1551 im Rahmen der Reformation. Die ehemalige Klosterkirche St. Georgii wurde nach einem Brand im Jahr 1607 wieder aufgebaut. Heute sind lediglich Mauerreste des ursprünglichen Klosterkomplexes erhalten.
Lage+
Das Kloster Kelbra befand sich in der Stadt Kelbra (Kyffhäuser) im Landkreis Mansfeld-Südharz in Sachsen-Anhalt, Deutschland.
Vor Ort+
Von der einstigen Klosteranlage sind heute nur noch Mauerreste sichtbar. Die ehemalige Klosterkirche St. Georgii, die nach einem Brand im 17. Jahrhundert wiederaufgebaut wurde, ist noch vorhanden.
In der Nähe+
- Burgruine Kelbra (Burg, 122 m)
- Adelssitz Storkauer Hof (Herren- und Gutshaus, 237 m)
- Wehrkirche Altendorf (Kirche, 530 m)
- Burgruine Rothenburg (Burg, 2230 m)
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 51.4369, 11.0402