KlosterDrolshagen

Zisterzienserinnenkloster Drolshagen

Zisterzienserinnenkloster Drolshagen

öffentliche Zwecke

Das ehemalige Zisterzienserinnenkloster Drolshagen in Nordrhein-Westfalen ist ein historisches Baudenkmal, dessen Ursprünge im 13. Jahrhundert liegen. Es war einst das einzige Zisterzienserinnenkloster in Westfalen, das anfangs direkt dem Mutterkloster Cîteaux unterstellt war.

Geschichte+

Die Gründung des Klosters Drolshagen erfolgte vor dem Jahr 1235. Eine Urkunde aus dem Jahr 1248 nennt Gräfin Mechthild von Sayn und ihren verstorbenen Mann Heinrich III. als Gründer. Sie sicherten die Existenz des Klosters durch zahlreiche Schenkungen, darunter die Pfarrkirche St. Clemens in Drolshagen, wodurch dem Kloster das Recht zur Pfarrerbestimmung zukam. Die Blütezeit erlebte das Kloster im 13. und 14. Jahrhundert. Ursprünglich dem Kloster Cîteaux unterstellt, wechselte die Anbindung später zum Kloster Heisterbach, mit engen Beziehungen zum Kloster Marienstatt, dessen Äbte ab 1539 als ständige Visitatoren fungierten. Bis ins 17. Jahrhundert war das Kloster adligen Töchtern vorbehalten. Im 15. Jahrhundert zeigten sich erste Anzeichen einer nachlassenden Klosterzucht, und während der Reformationszeit sank die Zahl der Nonnen erheblich. Nach einer Phase des Niedergangs erholte sich der Konvent unter Äbtissin Angela Dorothea Knipping und setzte sich zunehmend aus westfälischen Adelstöchtern und Bürgerstöchtern zusammen. Während des Dreißigjährigen Krieges mussten die Nonnen zeitweise nach Köln fliehen. Um 1680 erfolgte ein Wiederaufbau der Klostergebäude. Das Kloster wurde im Zuge der Säkularisation im Jahr 1803 aufgehoben. Die Patrozinien des Klosters waren Maria, Petrus (ab 1628) und Clemens.

Lage+

Das ehemalige Kloster befindet sich in Drolshagen in Nordrhein-Westfalen, Deutschland, auf einer Höhe von etwa 352 Metern über dem Meeresspiegel.

Vor Ort+

Vom ursprünglichen Klosterkomplex ist heute nur noch der Hauptflügel erhalten, der für öffentliche Zwecke genutzt wird und als Baudenkmal geschützt ist.

In der Naehe+
  • Stadtbefestigung Olpe (Stadtbefestigung, 4824 m)
  • Schloss Badinghagen (Meinerzhagen) (Schloss, 11311 m)
  • Burgruine Waldenburg (Burg, 12102 m)
  • Deutschordenskommende Waldenburg (Kloster, 12102 m)

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Bubo / CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 51.0230, 7.7788