KlosterGevelsberg

Zisterzienserinnenabtei Gevelsberg

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Die ehemalige Zisterzienserinnenabtei Gevelsberg, gelegen im Ennepe-Ruhr-Kreis in Nordrhein-Westfalen, war ein bedeutendes Kloster, das sich im Laufe seiner Geschichte zu einem freiweltlichen Damenstift wandelte. Es war über Jahrhunderte ein Zentrum der Verehrung für den ermordeten Erzbischof Engelbert von Köln.

Geschichte+

Die Gründung des Klosters Gevelsberg erfolgte zwischen 1230 und 1236, angeregt durch die Ermordung des Kölner Erzbischofs Engelbert im Jahr 1225. An der Mordstelle, wo sich bald Wunder ereignet haben sollen, wurden zunächst ein Kreuz und eine Kapelle errichtet, bevor der neue Erzbischof Heinrich von Molenark die Klostergründung unterstützte. Die Zisterzienserinnenabtei wurde den Heiligen Maria und Laurentius geweiht. Schon früh entwickelte sich das Kloster zu einer Wallfahrtsstätte. Im Zuge der Reformation wurde die Einrichtung um 1577 in ein freiweltliches, adeliges Damenstift umgewandelt, das sowohl katholische als auch protestantische Damen aufnahm. Die Aufhebung des Stiftes erfolgte schließlich im Jahr 1812.

Lage+

Das ehemalige Kloster befindet sich in Gevelsberg, einer Stadt im Ennepe-Ruhr-Kreis in Nordrhein-Westfalen, Deutschland.

Vor Ort+

Die ursprüngliche Klosterkirche wurde aufgrund von Baufälligkeit 1826 abgerissen. Einige der ehemaligen Klostergebäude, darunter das Alte Äbtissinnenhaus aus dem 17. oder 18. Jahrhundert und das Neue Äbtissinnenhaus von 1805, blieben erhalten. Im 20. Jahrhundert dienten die Gebäude als Erholungsheim.

In der Naehe+
  • Haus Martfeld (Herren- und Gutshaus, 2840 m)
  • Haus Rocholz (Herren- und Gutshaus, 3440 m)
  • Haus Ahlhausen (Herren- und Gutshaus, 4354 m)
  • Haus Harkorten (Herren- und Gutshaus, 6583 m)

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 51.3141, 7.3272