KlosterStraubing

Ursulinenkloster Straubing

Ursulinenkloster Straubing

Gymnasium, Realschule, Fachakademie für Sozialpädagogik, Kindergarten

Das Ursulinenkloster in Straubing, ein bedeutendes Baudenkmal in Bayern, ist ein historischer Sakralbau, der seit Jahrhunderten das Stadtbild prägt. Es ist bekannt für seine prächtige Kirche zur Unbefleckten Empfängnis Mariä, die ein herausragendes Beispiel barocker Baukunst darstellt und tief in der Geschichte der Region verwurzelt ist.

Geschichte+

Die Gründung des Klosters erfolgte im Jahr 1691 unter der Schirmherrschaft von Kurfürst Maximilian II. Emanuel von Bayern, wobei die Ursulinen aus Landshut eine entscheidende Rolle spielten. Im Zuge der Säkularisation wurde das Kloster 1809 aufgelöst, doch bereits 1827 erfolgte die Wiederherstellung. Die Ursulinen widmeten sich fortan der Bildung und etablierten 1867 eine Lehrerinnenbildungsanstalt sowie 1898 eine Handelsschule. Während der nationalsozialistischen Herrschaft waren die Schulen von 1939 bis 1945 geschlossen. Die Kirche, deren Grundstein 1736 gelegt wurde, entstand unter der Leitung von Egid Quirin Asam, der auch für die Stuckarbeiten verantwortlich war. Sein Bruder Cosmas Damian Asam trug als Maler zur Ausstattung bei, deren Vollendung Egid Quirin nach Cosmas Damians Tod übernahm. Die feierliche Einweihung der Kirche fand im Mai 1741 durch Fürstbischof Johann Theodor von Bayern statt, anlässlich des fünfzigjährigen Bestehens des Klosters.

Lage+

Das Kloster befindet sich in der Stadt Straubing, im Landkreis Straubing-Bogen in Bayern, Deutschland. Es ist ein zentraler Bestandteil des historischen Ensembles der Stadt.

Vor Ort+

Heute beherbergt das Ursulinenkloster Straubing ein Gymnasium, eine Realschule und eine Fachakademie für Sozialpädagogik, ergänzt durch einen Kindergarten. Diese Bildungseinrichtungen stehen unter kirchlicher Trägerschaft und setzen die lange Tradition der Ursulinen in der Erziehung fort. Die Kirche zur Unbefleckten Empfängnis Mariä ist von der Burggasse aus zugänglich und liegt inmitten der Klosteranlage.

In der Naehe+
  • Karmelitenkloster Straubing (Sakralbau, 66 m)
  • Herzogsschloss Straubing (Schloss, 94 m)
  • Kloster Azlburg (Sakralbau, 1261 m)
  • Schloss Geltolfing (Schloss, 5791 m)

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Mattana / CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 48.8841, 12.5734