KlosterLambach

Stift Lambach

Stift Lambach

Klosterbetrieb

Das Stift Lambach, ein historisches Benediktinerkloster, liegt idyllisch an der Traun in Oberösterreich. Es ist bekannt für seine lange Geschichte und die beeindruckende Architektur, die sich über Jahrhunderte entwickelt hat.

Geschichte+

Die Ursprünge des Klosters Lambach reichen bis um 1040 zurück. Nach einem tragischen Familienereignis im Jahr 1050, bei dem seine Mutter und Brüder ums Leben kamen, wandelte Adalbero von Würzburg eine bereits bestehende weltliche Stiftung seines Vaters Arnold II. im Jahr 1056 in ein Benediktinerkloster um. Er besiedelte es mit Mönchen aus Münsterschwarzach. Adalbero verbrachte seine letzten Lebensjahre größtenteils in Lambach, wo er 1090 starb und beigesetzt wurde. Im Jahr 1233 erlitt das Kloster bei einem Einfall der Bayern schwere Zerstörungen. Die heutige Gestalt der Anlage wurde maßgeblich durch die Äbte Placidus Hieber, Severin Blaß und Maximilian Pagl im 17. und frühen 18. Jahrhundert geprägt. Kaiser Joseph II. hob das Stift 1784 auf, doch schon wenige Jahre später erfolgte die Wiederherstellung des klösterlichen Lebens. Eine weitere Unterbrechung erfuhr das Kloster im Zweiten Weltkrieg, als es ab 1941 als nationalsozialistische Erziehungsanstalt diente. Nach Kriegsende kehrte der Konvent zurück. Das Patrozinium des Klosters ist Maria.

Lage+

Das Stift Lambach befindet sich in der Gemeinde Lambach im Bezirk Wels-Land, in der Region Oberösterreich, Österreich. Es liegt auf einer Höhe von etwa 376 Metern über dem Meeresspiegel.

Vor Ort+

Das Stift Lambach ist bis heute ein aktives Benediktinerkloster. Die Stiftskirche, die 1233 nach Zerstörung wieder instand gesetzt und im 15. Jahrhundert umgebaut wurde, zeigt noch frühromanische Fresken im ehemaligen Läuthaus des Westwerks. Der heutige Kirchenbau, ein typisches Werk österreichischer Klosterarchitektur des 17. Jahrhunderts, wurde unter den Äbten Hieber, Blaß und Pagl errichtet. Bedeutende Künstler wie Filiberto Lucchese, Thomas Zaisel, Christoph Abraham Walther, Melchior Steidl und Joachim Sandrat trugen zur Gestaltung bei. Auch heute ist das Kloster ein Ort des geistlichen Lebens und der Kultur.

In der Nahe+
  • Römische Villa Freithofholz (Antike Bauten, 2321 m)
  • Schloss Wimsbach (Schloss, 3588 m)
  • Schloss Almegg (Schloss, 3937 m)
  • Schloss Breitenau (Schloss, 4114 m)

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Stift_Lambach_Erweiterung.jpg

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 48.0908, 13.8772