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Stellung Amsterdam-Fort Uitermeer

Stellung Amsterdam-Fort Uitermeer

Das Fort kann besichtigt werden

Die Stellung von Amsterdam (niederländisch Stelling van Amsterdam) war ein ca. 135 km langer Verteidigungsring mit einem Radius von 10 bis 15 km um die niederländische Hauptstadt Amsterdam. Die Anlage, die u. a. aus zahlreichen Forts, Batterien, Deichen, Wehren sowie Wassergräben bestand, sollte auf Grundlage der Inundierung arbeiten und kam nie zum Einsatz. Die Stellung wurde von 1880-1920 erbaut.

Die noch erhaltenen Bauwerke der Stellung wurden 1996 in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO aufgenommen.

Fort Uitermeer ist nicht für Besucher zugänglich. Das Fort befindet sich jedoch unmittelbar neben dem Restaurant Uit & Meer. Dieses hübsche Restaurant am Ufer der Vecht wird von der Stiftung Uitermeer betrieben. Von dort hat man Sicht auf das restaurierte und teilweise wieder in den alten Zustand versetzte Turmfort Uitermeer (1873), die alte Schleuse und den Kanal.

Aufgabe des Forts Uitermeer war die Verteidigung der ’s-Gravelandsche Vaart (Kanal), der Straßen, die dort entlang führen, und der Bahnlinie Amsterdam – Hilversum. Hier mündet auch der ’s-Gravelandse Vaart (Kanal) in die Vecht. Diese Schleuse wurde bereits im 16. Jh. durch eine Schanze (Verteidigungsanlage aus einem Erdaufwurf) verteidigt. Im Jahr 1672 (zu Beginn des Niederländisch-Französischen Krieges) wurde die Schanze verstärkt und im darauffolgenden Jahr durch ein permanentes, um die Schleuse herum angelegtes Fort ersetzt. Ab 1815 ist das Fort Teil der Neuen Holländischen Wasserlinie. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde in dem Fort Sprengstoff zur Entzündung gebracht, wodurch schwere Beschädigungen am Fort verursacht wurden. Auf dem Gelände des Forts wurden während des Kalten Krieges Munitionslager eingerichtet. Seit 1959 ist das Fort nicht mehr als Festungswerk in Betrieb.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 52.2929, 5.0821