RuineJülich - Bourheim

Schlossruine Linzenich

Schlossruine Linzenich

Privatbesitz

Das Schloss Linzenich steht in Bourheim, einem Stadtteil von Jülich im Kreis Düren, Nordrhein-Westfalen.

Das ehemalige Wasserschloss besteht aus zwei Baukomplexen aus Backstein, nämlich dem Hauptschloss auf einer eigenen Insel und der mehrflügeligen Vorburg mit einem rechteckigen Grundriss und turmbewehrten Ecken. Die Wassergräben sind trockengelegt. Bei einem Luftangriff am 16. November 1944 wurden das Herrenhaus, das Pächterhaus sowie Nordwest- und Südwestflügel zerstört. Außerhalb der Umfassungsmauer liegt eine Kapelle.

Als erster Besitzer wird 1255 ein Adolf von Linzenich genannt. 1375 erwarb Johann von Harff das Anwesen. Durch Erbschaft, Heirat und Verkauf kam die Anlage in den Besitz von Gottschalk und Johann von Harff, Daem (Adam) von Harff, Johann von Hatzfeld, Anna von Hatzfeld, Adolf von Gymnich, Graf Adam von Schwarzenberg-Gimborn und die Geschwister von Düssel. 1724 verkaufte der verschuldete Hofrat Friedrich von Düssel das Schloss an Franz Egon Peter Henriquez von Streversdorff. Dessen Tochter heiratete 1731 den Freiherrn Amandus von Geyr, Besitzer der Burg Müddersheim. 1836 erwarb Josef Freiherr von Mylius das Anwesen. Diese Familie ist heute noch Eigentümerin.

Im Codex Welser aus dem Jahre 1723 wird bereits eine Ansicht des Schlosses gezeigt.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://www.wehrbauten.de/thread.php?threadid=570

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 50.9080, 6.3440