Privatbesitz
Schlossrest Schieferschloss
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Das Nessetal hatte im Hochmittelalter eine größere Bedeutung als Heerweg und Marschroute für die königliche Verwaltung. Neben den drei Burganlagen und Befestigungen im Nachbarort Haina und den Wasserburgen von Laucha (Weiherschloss), Wangenheim, Eberstädt und Friedrichswerth (Wasserburg Erffa) erhielt auch Sonneborn um das Jahr 1100 eine Burg. 1137 stand ein Ritter Boppo Julius von Sonneborn in Diensten des Klosters Fulda. Die Burg befand sich als Niederungsburg in einer Senke in der Ortslage und wurde durch einen Wassergraben oder Teich geschützt. 1370 erwarben die Herren von Wangenheim die Burg und damit verbundene Besitzungen. Die Burg wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrfach umgebaut und verkleinert. Erhalten blieb ein schönes, schiefergedecktes Wasserschloss mit vier Flügeln und Rundturm. 1945 wurde die Familie von Wangenheim durch die Kommunisten enteignet, inhaftiert und das Schieferschloss aufgrund des Befehls 209 der russischen Militärdiktatur in Deutschland von 1947 abgerissen. Erhalten blieben nur Grundmauerreste des Eckturms und der Wassergraben.
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 50.9913, 10.5884