Privatbesitz
Schloss Zillbach

Die von den Glasmachern nach wenigen Jahrzehnten ausgelichteten Wälder begünstigten die Anlage eines Jagdschlosses, welches 1543 ließ Georg Ernst von Henneberg-Schleusingen ein Jagdschloss in den Wäldern von Zillbach erbauten , welches bis 1759 bestand. Es wurde als ein kreisrunder, turmartiger Baukörper beschrieben und machte auf Besucher einen sehr wehrhaften Eindruck. Rings um das von einer schützenden Mauer umgebene Hauptgebäude entstanden in der Folgezeit weitere Wirtschafts- und Lagergebäude.
Nach den Erbschaftsverträgen mit dem Herzögen von Sachsen fielen die Territorien der Henneberger Grafen 1583 an das Herzogtum Sachsen-Coburg-Eisenach, das zunächst gemeinschaftlich von den Brüdern Johann Casimir und Johann Ernst in Coburg regiert wurde. Johann Ernst ließ ab 1587 ein eigenes Schloss in Marksuhl erbauen, die im Eisenacher Landesteil des Fürstentums lag. Von dort unternahm er regelmäßig Jagdausflüge in seine Landesteile. Auch der jagdliebende Eisenacher Herzog Johann Georg I. machte Marksuhl von 1662 bis 1672 zu seinem Residenzort, von dort besuchte er die im Umkreis errichteten Jagdschlösser bei Ruhla, Eisenach und in Zillbach.
1790 erfolgte der Neubau des heutigen Schlosses. Das heutige Jagdschloss Zillbach wurde 1790 erbaut und ist ein schlichtes Gebäude. Es zählt zu den Schloßbauten der Herzöge von Sachsen-Eisenach. In ihm entstand 1795 eine Forstlehranstalt, welche auch Johann Wolfgang von Goethe in amtlicher Eigenschaft mehrfach besuchte.
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Metilsteiner (talk) / CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 50.7037, 10.2942