Amtsgericht
Schloss Willisau

Ursprünglich war das Schloss nur ein offener Turm, Chutzenturm genannt; er war zur Abwehr in die Stadtmauer gebaut worden; 1690–1695 wurde der Anbau eines Schlosses für jeweiligen Landvogt von Willisau vorgenommen; der Architekt ist unbekannt; die Aussenwände weisen Sgraffitodekorationen, die Innenräume reiche Stuckaturen, Grisaillenmalereien, Schnitzereien, Täferwerk, kunstvollen Wand- und Deckenmalereien aus dem Barock auf; im ersten Obergeschoss befindet sich ein Bilderzyklus der Heiligblut-Legende von 1638; 1833 bis 1836 war es Lokal einer höheren Schule unter dem deutschen Pädagogen Friedrich Fröbel, dem Begründer der Kindergärten; später wurde es als normales Schulhaus genutzt; nach der Renovation von 1979–1982 wurde die Hans-Roelli-Stube eingebaut, erinnernd an den in Willisau geborenen Liedermacher, Sänger und Dichter; heute ist es Sitz des Amtsgerichtes.
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 47.1193, 7.9905