SchlossBarchfeld

Schloss Wilhelmsburg

Schloss Wilhelmsburg

Leerstehend

Das Schloss Wilhelmsburg ist ein Schloss in der Gemeinde Barchfeld im Wartburgkreis. Es befindet sich neben dem älteren Steinschen Schloss am Westrand der historischen Ortslage und erhebt sich auf dem Gelände der ehemaligen Wasserburg in der Talaue der Werra. Das Schloss ist ein geschütztes Baudenkmal und diente zuletzt als Teil einer Fleischwarenfabrik, es wurde im Sommer 2012 von der Gemeinde erworben und soll saniert werden.

1721 wurde Barchfeld zum Sitz der Landgrafen von Hessen-Philippsthal-Barchfeld, einem 1721 aus der Nebenlinie Hessen-Philippsthal hervorgegangenen Zweig der hessischen Landesfürsten, die das Schloss Wilhelmsburg zwischen 1690 und 1732, direkt an das Stein'sche Schloss angrenzend, als ein im Grundriss dreiflügeliges Barockschloss errichteten. Hessen-Philippsthal-Barchfeld ist eine der beiden heute noch bestehenden Linien des hessischen Fürstenhauses.

1938 erwarb ein Düsseldorfer Lederwarenfabrikant das Schloss. Fortan wurde es als Lederwarenfabrik genutzt, zu Zeiten der DDR dann als Schlachthof und Fleisch verarbeitender Betrieb. Im Schlosspark wurden Industriegebäude errichtet. Seit 1990 steht das Gebäude in ruinösem Zustand leer.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 50.7999, 10.2963