SchlossNeustadt bei Coburg

Schloss Wildenheid

Schloss Wildenheid

Privatbesitz

Die erste urkundliche Erwähnung war 1317 als Flurname Wildenheyde. In dem ursprünglich Wald-, Heide- und Sumpfland entstand zwischen 1340 und 1347 die Siedlung Wildenheide, die dem Geschlecht derer von Schaumberg gehörte. Anfang des 15. Jahrhunderts bekamen die von Kemmaten Dorf und Heide zu Lehen. Sie erbauten Anfang des 16. Jahrhunderts den Kern des Unteren Schlosses und ließen eine Vielzahl von Teichen für die Fischzucht anlegen. Der Waldfriedensee entstand als Schafteich, zum Waschen und Tränken der Tiere. 1551 kam es durch Verkauf zu einer Teilung des Rittergutes. Der Erwerber Wilhelm von Schott errichtete ein zweites Gutshaus, das Obere Schloss. Das Untere Schloss erwarb 1569 Georg Truchseß von Henneberg. 1668 vereinigte der Rittmeister Wolf Sebastian von Bronsrad nach Kauf beide Teilgüter. In den nächsten zwei Jahrhunderten kam es wiederholt zu einem Besitzerwechsel, bis das Rittergut 1852 herzogliche Domäne wurde. Ab 1878 folgte der Verkauf der Grundstücke an die örtlichen Bauern und des Schlosses an die Gemeinde, die darin eine Schule mit einer Lehrerwohnung einrichtete. Ein neu angebauter Stall nahm die Gemeindeverwaltung auf.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 50.3445, 11.1285