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Schloss Wildberghof

1050 errichtete der Ulsenheimer Ortsadel von Wildberg eine Höhenburg. 1242 übergibt Manegoldus de Wildberg seinen Besitz an das Kloster St. Marx in Würzburg. 1326 verpfändet Bischof Wolfram dem Ritter Heinrich von Seinsheim die Veste Wyelberk als erbliches Burglehen. 1394 stürmt die Reichsstadt Rothenburg die Veste Wielberg und zerstört große Teile. Der Bewohner Wilhelm von Seinsheim ist abwesend. Ein Rothenburger Stadtbürger, der Unterschlupf bei Wilhelm von Seinsheim (genannt Wielberg) fand, wurde gefangengenommen und enthauptet. Seine Frau wurde lebendig begraben. 1840 fiel im Rahmen der Säkularisation der fürstbischöfliche würzburgische Besitz Wildberg an Bayern. Er wurde an 23 Ulsenheimer Bauern versteigert. Johann David Schlötzer (Fäbemeister und Bürgermeister aus Uffenheim) erwarb den Berg und errichtete darauf ein Wohnhaus mit Scheune und Stallungen. 1912 baute Heinrich Wencker (Architekt aus Würzburg) das Anwesen zu einem Landschloss um. Er verwendete Baumaterialien aus dem alten Würzburger Bahnhof (Ludwigsbahnhof, erbaut 1852). 1984 kauft die Familie Endreß aus Ulsenheim das Anwesen.
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Mobile Geschichte
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 49.5526, 10.3133