SchlossDietmannsdorf

Schloss Welsberg

Schloss Welsberg

Privatbesitz

Am Standort des Schlosses wird ein festes Haus mit Mauern und Wassergräben vermutet, zu dessen Schutz die versumpften Niederungen des Sulmtals gehörten. Später befand sich an der Stelle ein Lehenhof, der sich wegen der sumpfigen Umgebung nicht gut als Meierhof eignete und seinen Besitzern keine nennenswerten Erträge brachte. 1592 ist ein Burgfried „am Pergl im Sulmtal“ erwähnt, der sich auf eine halbe Stunde (Fuß-)Weg im Umkreis erstreckte. 1679 wurde das „guettl Pergl, anjezo Welspergl genannt“ von Hans Adam Welser zum Fideikommiss der Welser von Welsersheimb bestellt. Ein Schlossbau entstand um 1687. 1745 brannte die Anlage ab und wurde unter Leopold Karl Graf Welsersheimb im Rokokostil wiederaufgebaut, allerdings nicht fertiggestellt. Die Westhälfte ist nicht ausgebaut. Im Erdgeschoß befindet sich eine Kapelle mit Fresken aus der Bauzeit, für die mehrfach Messlizenzen bestanden hatten. Über einige Jahrzehnte verfügte das Schloss über einen eigenen Hauskaplan.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Sulmeck-Greith_Dietmannsdorf_Schloss_Welsberg2.jpg

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 46.7426, 15.3089