Privatbesitz
Schloss Wald
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Zu Beginn des 13. Jahrhunderts entstand die Burg und spätere Schloss Wald. Der Besitz umfasste das Gebiet der Walder Herrschaft (Pflegamt), den neben dem jenseits der Alz gelegene Ort Garching, die heutigen Gemeinden Feichten, Kirchweidach, Halsbach und Teile von Burgkirchen. Die Burg markierte einen Salzburger Grenzposten zu Bayern. Nach dem Aussterben der Herren von Wald zu Beginn des 14. Jahrhunderts wird Garching mit dem Herrschaftsgebiet Wald bayrisch. Die Herren von Wald gehörten zur führenden salzburg-bayerischen Ministerialenschicht, waren jedoch nicht turnierfähig. Sie hatten hohe Ämter inne als Pfleger in Reichenhall, Richter in Trostberg oder Vicedome von Niederbayern.
Seit 1508 residierten die Herren von der Leiter, Nachkommen der oberitalienischen "della Scala", auf Schloss Wald. Zwischen 1602 und 1736 war die Herrschaft im Besitz der Grafen von Wartenberg. Herzog Ferdinand von Bayern, der Onkel des späteren Kurfürst Maximilian I., hatte die junge und überaus hübsche Maria Pettenbeck, Rentschreibertochter aus Haag, geehelicht. Die aus dieser Seitenline entsprossenen "Halb-" Wittelsbacher wären als (titl.) Grafen von Wartenberg (bei Erding. Sitz der Wittelsbacher zum Zeitpunkt der Belehnung mit er bayerischen Herzogswürde 1180) nach dem Aussterben der altbayerischen Linie - noch vor den Pfälzern und Zweibrückern - erbberechtigt gewesen. Leider erstickte 1730 der junge Graf von Wartenberg in der Ettaler Ritterakademie schichsalshaft an einem Pfirsichkern. Die Herrschaft Wald wurde daraufhin Kabinettsherrschaft und vom Kurfürsten an verschiedene Adelige, darunter auch die Fugger verliehen. Die eigenständige Verwaltung der Herrschaft Wald, zeitweise sogar mit Hochgericht -"Galgensäule" erhalten- bestand bis 1803.
Beschreibung
Wald ist eine Höhenburg in Spornlage, die vom Alzhochufer im SO durch einen breiten Halsgraben abgetrennt ist. Die ursprüngliche Anlage besass vermutlich vier Ecktürme um einen fast quadratischen Innenhof. Links vom Tor befindet sich ein rechteckiger Befestigungsturm, angebaut der Torbau mit kleinem Torzwinger. Rechts vom Torbau der Kapellenbau, im rechten Winkel dazu gegen NO Anbau von 1838. Der nw Eckturm und das rückwärtige Gebäude wurden nach 1806 abgebrochen.
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 48.1247, 12.5917