Privatbesitz
Schloss Waasen
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Die Burg dürfte im 12. Jahrhundert als einfacher Wehrbau errichtet worden sein. Die Hochfreien Diepold und Engelschalk von Waasen scheinen zwar zwischen 1140 und 1183 mehrfach in Urkunden auf, doch dürften sie vermutlich nichts mit den südsteirischen Waasen zu tun gehabt haben, da ihre Stammburg am Attersee lag. Wahrscheinlicher ist Otto von Waasen, der 1208 erstmals genannt wird.
Die Familie Waasen dürfte 1370 ausgestorben sein. Die Erbtochter Agnes verpfändete 1375 die Herrschaft an die Brüder Wilhelm und Erasmus von Perneck. Da sich beide die Burg teilten, wurde sie im 14. Jahrhundert entsprechend ausgebaut. 1439 trat Hedwig, die Witwe Wilhelms, Waasen an Anna von Stubenberg ab.
Diese wartete aber nur die Belehnung durch den Landesfürsten ab und verkaufte die Herrschaft bereits 1442 an ihren Vetter Wilhelm d. J. von Perneck. 1523 übernahm der mit einer Perneckerin verheiratete Hans Holzapfel den Besitz. 1606 wurde seine Witwe abgefertigt und sechs Jahre später erhielt Balthasar Galler im Vergleichsweg die Herrschaft Waasen. Unter der Familie Galler wurde die Burg zum Schloss ausgebaut. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts war das unbewohnte Schloss baufällig. Franz Karl Graf Galler verkaufte Waasen 1809 an Franz Xaver Graf Liechtenberg. Sowohl im 19. als auch im 20. Jahrhundert kam es zu einem häufigen Besitzerwechsel.
Die Familie Lewohl, der das Schloss von 1817 bis 1872 gehörte, ließ es erneuern und richtete in den Wirtschaftsgebäuden einen landwirtschaftlichen Betrieb ein. 1945 erwarb Dr. H. G. Toderer das Schloss. Umfassende Restaurierungen fanden in den Jahren 1970 und 1977 statt. Heute gehört Waasen der Familie Hödl.
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 46.9322, 15.5346