SchlossMarienmünster - Vörden

Schloss Vörden

Schloss Vörden

Privatbesitz

Im Jahre 1124 wurde ein Thiederic de Vordei (Dietrich von Vörden) als Gutsherr in Vörden ersterwähnt. Im Jahre 1319 beginnt das benachbarte Kloster Marienmünster den Stadtausbau, welcher den Protest des Bischofs Dietrich II. von Itter hervorruft. Die Stadt, die auf einer Anhöhe liegt, wird durch eine Burg, eine Stadtmauer und einen umgebenden Wall geschützt. Es gibt zwei Stadttore. In der Stadt wird ein Mönchshof gebaut. Zwei Jahre später kommt es zur Einigung mit dem neuen Bischof Bernard V. zu Lippe. Im Jahre 1324 ist der Stadtausbau vollendet und die Stadt, zusammen mit dem Gogericht und der Burg, werden von dem Abt als Castrum et oppidum to dem Vorde an den Bischof Bernhard V. übergeben. Dadurch kam die Stadt unter den Schutz des Paderborner Fürstbistums. Der Grund des Stadtausbaus waren Fehden zu Beginn des 14. Jahrhunderts. Vörden wurde so eine nördliche Grenzstadt des Hochstifts. Ab 1339 wird die Burg, Stadt, den Zehnten an unterschiedliche Geldgeber verpfändet. Ab 1342 erhalten die Bewohner die gleichen Stadtrechte wie die Bewohner der Stadt Nieheim; aus den umliegenden Ortschaften suchten viele Bewohner Schutz hinter den Mauern der Stadt.

Im Jahre 1573 werden die Stadtgräben aufgefüllt, mit Ausnahme der Gräben um die Burg. Die Stadt erhält 1577 die Erlaubnis, zwei freie Märkte pro Jahr auszurichten. Im darauffolgenden Jahr wird die Schützengesellschaft erstmals erwähnt. Im Jahre 1581 werden die Stadtrechte erneuert. Im Jahre 1492 gerät die Burg in den Pfandbesitz der Familie von Haxthausen. Ab 1582 bis heute ist die Burg erbliches Eigentum der Familie. Das heutige Schloss wurde 1730 auf den Mauern der alten Burg errichtet.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: www.zeche.org

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Lage: 51.8181, 9.2261