SchlossTrain

Schloss Train

Schloss Train

Privatbesitz

Den Ursprung von Train bildet das Wasserschloss, das um die Jahrtausendwende entstand. Damals hieß der Ort Hittinburg, ehe er im 13. Jahrhundert in Train umbenannt wurde. Unter den Besitzern des ehemaligen Hofmarkschlosses befinden sich mehrere bedeutende Adelsherren, darunter die Pfeffenhausener und Feurer, das Rittergeschlecht der Eckher von Kapfing und der Freiherr von Deuring, der 1722 das Schloßbenefizium begründete. Das Schloss wurde im Dreißigjährigen Krieg zerstört, danach aber von den Eckher neu errichtet.

Während der von 1788 bis 1807 währenden Herrschaft der Schloßherrin Elisabeth von Train kam es zu zwei Volksaufständen. Erst 1980 wurde das einstige Benefizium Train, das sich aus der ehemaligen Schlosskapellenstiftung heraus gebildet hatte, zur Pfarrei erhoben.

Zum Schloss gehört eine schöne Wallfahrtskapelle, deren Rokoko-Altar der Landshuter Meister Christian Jorhan (der Ältere) schuf. Die als wundertätig verehrte, schwarze Madonna - eine 1683 geschnitzte Nachbildung der Altöttinger Gnadenstatue - zog um 1700 viele Gläubige an. Fast täglich kamen Wallfahrten aus teils weit entfernten Pfarreien.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 48.7315, 11.8289