Diakonie Stetten
Schloss Stetten

Das Schloss Stetten ist ein ehemaliges Schloss in Stetten und heute der Sitz der Diakonie Stetten.
Die von den Truchsessen von Stetten erbaute Winkelhakenanlage wurde im Jahr 1241 erstmals erwähnt. In den Jahren 1384 bis 1387 wurde sie ausgebaut, ein weiterer Ausbau erfolgte im 16./17. Jahrhundert.
Die Anlage gehörte einst zum Besitz der Familie Thumb von Neuburg. Das Kernstück des Schlosses, der Bonn’sche Bau, wurde wohl zu dieser Zeit, also im 16. Jahrhundert, errichtet, ebenso der Liebenstein’sche Bau.
1666 ging das Schloss samt der Ortschaft in die Hände der Herzöge von Württemberg über. 1722 ließ Herzog Eberhard Ludwig einen weiteren Bau hinzufügen, in dem er seine Mätresse Wilhelmine von Grävenitz unterbrachte, die schon seit 1712 und bis 1733 in Stetten lebte. Dieser Teil des Schlosses wurde wahrscheinlich vom Hofbaumeister Frisoni errichtet.
Im Mai 1864 wurde die „Heil- und Pflegeanstalt für schwachsinnige Kinder“, die sich zuvor in Winterbach befunden hatte, in das Schloss verlegt; aus ihr ging die heutige Einrichtung der Diakonie hervor.
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 48.7918, 9.3409