SchlossPuch bei Hallein

Schloss St. Jakob

Schloss St. Jakob

Privatbesitz

Der sogenannte "Turm zu St. Jakob" stammt vermutlich aus dem 12. bzw. 13. Jahrhundert. Er war Sitz der Salzburger Ministerialenfamilie derer von Thurn. 1538 wird ein Jörg Khnoll als Pfleger „zum Thurn“ genannt. 1572 stirbt ein Andree Pleialter „zum Thurn in der Hofmark“. 1647 erhält Johann von Plaz nach dem Tod von Alexander Hieronymus Freiherrn von Thurn zu Neubeuern das erledigte Salzburger Lehen zu St. Jakob am Thurn. Die Familie derer von Plaz wurde 1696 in den Grafenstand erhoben. Die Plaz sind heute die einzige noch bestehende Salzburger Adelsfamilie. 1869 wurde das Ritterlehen allodifiziert.

1924 wurde die Herrschaft St. Jakob an die Dänin Charlotte von Bornemann, verehelichte Wurmbrand-Stuppach, verkauft. Auf eine Verfügung durch die Gestapo wurde 1939 der Bau dem Reichsgau Salzburg einverleibt. 1947 wurde das Eigentum an die frühere Eignerin zurückgegeben. Der Turm befindet sich heute nach wie vor in Privatbesitz.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://www.wehrbauten.de/thread.php?threadid=1496

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 47.7409, 13.0949