Leerstehend
Schloss Sommerschenburg

Das im Jahre 983 erstmals benannte Straßendorf bestand ursprünglich aus Arbeitsleuten der Burg, einigen Handwerkern und Gewerbetreibenden. 1056 wird die Burg im Besitz von Lothar von Walbeck genannt.1088 wechselte der Besitz an die Grafen von Summersenburg. 1192 wurde die Burg zerstört und hiernach wieder aufgebaut. Im Jahre 1208 wechselte der Besitz an das Erzbistum Magdeburg. 1626 wurde die Burg im dreißigjährigen Krieg zerstört und hiernach wieder aufgebaut. 1680 gelangte die Burg in brandenburgischen Besitz und wurde nun kurfürstliche Domäne und Amtssitz für die umliegenden Dörfer. Auf Befehl des preußischen Königs Friedrich II wurden im Jahre 1770 Häuser für Kolonisten errichtet. 1807 wechselte der Besitz an Jean Marie René Savary, Herzog von Rovigo. Am 11.11.1814 erhielt der preußische Feldherr August Wilhelm Anton Graf Neidhardt von Gneisenau (1760-1831) die Burg. Neben dieser Dotation wurde ihm vom König Friedrich Wilhelm III für seine Verdienste in der Völkerschlacht bei Leipzig der Grafentitel verliehen. Der heute sichtbare Teil der Sommerschenburg entstand 1895-1897. Der Umbau zum Schloss erfolgte durch den Architekten Doberentz unter Einbeziehung von gotischen- und Renaissance- Elementen. Die Fassade ist durch Freitreppe, Veranden und Giebel geprägt. 1945 wurden die Besitzer durch die Kommunisten zwangsenteignet und vertrieben.
Im „Gneisenau Schloss“ befand sich vor 1989 die polytechnische Oberschule. Mittlerweile wechselte das Schloss mehrfach den Besitzer und verfällt zunehmend.
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Theodor Albert (1822-1867), Alexander Duncker (1813-1897) / Public domain via Wikimedia Commons
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 52.1694, 11.0988