SchlossSommerhausen

Schloss Sommerhausen

Schloss Sommerhausen

Weingut

Das Schloss Sommerhausen ist eines der beiden unterfränkischen Stammsitze der Adelsfamilie Von Rechteren-Limpurg.

Die früheren Besitzer, die Grafen von Rechteren-Limpurg, hatten am kaiserlichen Hof das oberste Reichsamt der Schenken inne. (Gedicht Ludwig Uhlands „Der Schenk von Limpurg"). Als Stammsitz der Adelsfamilie dient neben dem Schloß in Markt Einersheim (Lkr. Kitzingen) das Schloss in Sommerhausen. Im dreißigjährigen Krieg nahm Ferdinand III. Quartier im Schloss, welches 1634 einer großen Plünderung durch die Truppen Picolominis zum Opfer fiel. Vom Durchzug König Gustav Adolfs zeugt ein Wandbild an der Fassade des Hotels „Ritter Jörg“. Geschaffen wurde es von der Sommerhäuser Künstlerin Irmingard von Freyberg.

Bauten+

Das Schloss aus der Mitte des 16. Jahrhunderts besteht aus einer ummauerten Gruppe von Bauten. Der Hauptbau trägt die Jahreszahl 1569 und ist dreigeschossiger Satteldachbau mit Treppenturm. Die Seitenfassaden haben steile Treppengiebel mit Zieraufsätzen . Das zweiflügelige ältere Trakt aus dem 15. Jahrhundert hat ein Fachwerkobergeschoss.

Heutige Nutzung+

Das Schloß war zuletzt im Besitz der Gräfin Hildegard von Rechteren-Limpurg. Nach deren Tod ging das Schloss in Privatbesitz über und wird nach schrittweiser Renovierung heutzutage für verschiedene Veranstaltungen genutzt.

Namensgeber+

Das Schloss ist heute Namensgeber eines seit 1475 existierenden Sommerhäuser Traditionsweinguts der Familie Steinmann.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Mobile Geschichte

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 49.7044, 10.0250