Privatbesitz
Schloss Senzke

1331 fand Senzke erstmalige Erwähnung. Die Herren von Jerichow waren die ersten Besitzer von Senzke als Bestandteil des Ländchens Friesack. 1335 wurden die Bredows Lehnsherren der Burg und des Ländchens Friesack. 1399 verloren die Bredows das Ländchen jedoch schon wieder. 1427 wurde Hasso II von Bredow neuer Lehnsherr vom Ländchen Friesack.
1587 bekam Lippold von Bredow Senzke zugesprochen, davor unterlagen die Bauern von Senzke der Plünderung verschiedener Herren wie der Familien Gauß und Römer auf Grund derer Heberechte an Naturalien.
Im Jahre 1726 wurde der aus einer Familie von Lust-, Küchen- und Hofgärtnern stammende Joachim Heinrich Fintelmann herrschaftlicher Gärtner in Senzke. Mitglieder seiner Familie waren an der Gestaltung des Schlossparks von Charlottenburg und der Pfaueninsel beteiligt. An des Wirken heute unter anderem der „Förderverein Fintelmannhaus“ e. V. erinnern möchte.
Nach dem 2. Weltkrieg wurde Senzke zur neuen Heimat vieler Umsiedler, welche zuerst im Schloss ein neues Quartier fanden.
Nach der Bodenreform bauten sich die Neu-Senzker auf Ihrem zugewiesenen Siedlungsgebiet neue Häuser und zogen aus dem Schloss aus. Nach dem Auszug der Umsiedler wurde das Schloss als Schule genutzt, diese Tatsache und das Engagement entschlossener Senzker Bürger retteten das Schloss 1950 vor dem Abriss.
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 52.6555, 12.6175