SchlossSchwebheim

Schloss Schwebheim

Schloss Schwebheim

Veranstaltungen

  • Die Adelsfamilie von Bibra wurde bereits im 7. und 8. Jahrhundert urkundlich erwähnt. In Verbindung mit der Hennebergischen Linie kann man die Herkunft weit zurückverfolgen.
  • Bereits 1296 wohnt ein “Heinrich von Bibra” dem Turnier zu Schweinfurt bei. Die erwiesene Berechtigung von Mitgliedern des Geschlechts, den Turnieren anzuwohnen ist ein weiterer Beleg für die Abstammung aus alter Vorzeit, da die bestellten Turniervögte und Herolde über die adelige Abstammung und die Rechtheit der Wappenbilder zu wachen hatten, ohne bestandene Turnierprobe und erwiesene Abstammung aus ritterbürtiger Familie niemand zugelassen wurde. Je früher aber eine Familie auf einem Turnier erscheint, desto weiter geht ihr ererbter Adel in die ältere Zeit zurück. Am frühesten kommen Mitglieder des Geschlechtes in den hennebergischen Klöstern vor.
  • 1440 Balthasar von Wenkheim erbaut das Schloss
  • 1513 Wilhelm von Bibra kauft das Schloss
  • 1517 Hans von Bibra (Onkel) erbt das Schloss
  • 1525 Bauernkrieg: Das Schloss wurde zerstört und fiel den Flammen zum Opfer! Wiederaufbau durch Hans von Bibra
  • 1529 Wilhelm von Bibra (Sohn) erbt das Schloss
  • 1571 Heinrich von Bibra (Neffe) erbt das Schloss, verheiratet mit Veronika von Erthal
  • 1576 Verschönerung des Schlosses durch Renovierungsarbeiten und Anbau der beiden Treppentürme
  • 1602 - 1669 Valentin u. Bernhard v. Bibra erben das Schloss. In Anbetracht dessen wurde das Schloss Schwebheim von deren Söhnen Hans u. Georg v. Bibra sowie den Söhnen Bernhards Hans Erhard u. Hans Christoph von Bibra verwaltet
  • 1621 Georg von Bibra kauft die andere Hälfte des Schlosses dazu
  • 1618 - 1648 Dreißigjähriger Krieg
  • 10. - 11.03.1632 übernachtet der schwedische König Gustav Adolf im Schloss
  • 1624 Georg Christoph u. Valentin Hektor von Bibra (Söhne) erben das Schloss gemeinsam
  • 1640 Georg Christoph erbt die Hälfte des Schlosses von Valentin Hektor von Bibra, somit seine Söhne Hans Georg u. Georg Christoph von Bibra
  • 1669 Georg Christoph v. Bibra wird alleiniger Eigentümer von Schloss Schwebheim
  • 1687 Johann Ernst von Bibra (Sohn) erbt das Schloss
  • 1705 Gottfried Christoph u. Johann Ignatz Friedrich von Bibra (Söhne) erben das Schloss gemeinsam
  • 1733 Johann Philipp Joseph Ignatz v. Bibra (Sohn von Gottfried Christoph) erbt das Schloss
  • 1768 Franz Karl Anton, Wolfgang Karl Georg, Adam Friedrich, Ferdinand Johann Wenzel (Ehefrau Lukretia Wilhelmine v. Bibra), Heinrich von Bibra (Söhne) erben gemeinsam das Schloss
  • 1825 Dr. Ernst von Bibra (Sohn von Lukretia Wilhelmine und Ferdinand Johann Wenzel v. Bibra) erbt das Schloss. Er ist Doktor der Naturwissenschaften und errichtet im Schloss das erste Labor Unterfrankens. Durch seine weltweiten Reisen konnte er sein Wissen wie auch Sammlungen als Mitbegründer des Germanischen Museums in Nürnberg einbringen. Er verfasste über seine Forschungen zahlreiche Schriften und konnte sich durch seine Ergebnisse einen weitreichenden Ruf in Deutschland erarbeiten. Reinhold v. Bibra (Sohn) verwaltet in dieser Zeit das Schloss.
  • 1878 Josephine von Bibra, geb. Pickel (Ehefrau von Dr. Ernst von Bibra) zieht mit Sohn Wolfgang von Bibra nach Schwebheim
  • 1882 Reinhold von Bibra renoviert das Schloss umfangreich
  • 1901 Ernst und Hans von Bibra (Söhne von Reinhold) erben das Schloss gemeinsam
  • 1952 Hans von Bibra erbt den Teil seines Bruders
  • 1955 Wilhelmine Elisabeth von Bibra, geb. Walluf (Ehefrau von Hans v. Bibra) erbt das Schloss
  • 1958 Armin Wagner (Sohn von Ernst von Bibra) erbt das Schloss
  • 1996 Sicherung der Nordkemenate durch Verpressungen über das Landesamt für Denkmalpflege u. Eigenleistungen von Armin Wagner
  • 1999 Gerda Neubert (Tochter von Armin Wagner) erhält durch Schenkung die Hälfte des Schlosses
  • 2000 - 2001 Innenrenovierung der Nordkemenate durch Gerda Neubert als Privat- u. Geschäftsräume
  • 2005 Gerda Neubert - Fertigstellung der 1. Etage zur Vermietung für Festlichkeiten und Tagungen
  • 2006 Hannelore Wagner (Ehefrau von Armin Wagner) erbt die Südkemenate

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

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