Privatbesitz
Schloss Schönberg

Die Burg Schönberg wurde im 9. und 10. Jahrhundert erbaut. 927-33 werden die "Abenberger" als Besitzer genannt. 1170 verkaufte der Pfalzgraf Friedrich von Scheyern das Schloss an seine Brüder. Im Landhuter Erbfolgekrieg zwischen Bayern und Pfalz überfielen Mannen aus Böhmen, welche verbündet mit dem Widersacher der Bayern "Ruprecht von der Pfalz" waren das Schloss Schönberg und Dorf Wenzenbach. Der Pfleger Michael Zenger verteidigte sich mit seinen Mannen tapfer, mußte aber bald zum "Kalten Eck" (nördlich von Schönberg) ausweichen. Der gerufene Kaiser Maximilian I. eilte mit seinen Reitern noch in der Nacht nach Wenzenbach. Am 12.September 1504 kam es zu einer großen Schlacht. Im Morgengrauen wurden Dorf und Schloss befreit. Die Böhmen, hinter Wagenburg und Pavesen (=Stetzschilder) verschanzt, fügten den Rittern großen Schaden zu, so dass diese aufgaben. Es musste der Anführer Georg von Frundsberg mit seinen Soldaten, Feldschlangen (=Kanonen) und Musketen angreifen (=Geburtsstunde der Infanterie). Die Pfälzer flohen zurück, die Böhmen wurden besiegt. Der Kaiser zog noch abends zurück nach Regensburg und ließ um Mitternacht einen Dankgottesdienst feiern.
1726 erfolgte ein Neubau des Schlosses.
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 49.0813, 12.2041