Privatbesitz
Schloss Röhrsdorf
Ein Rittergut wird bereits 1436 erwähnt. Das Schloss wird 1583 erstmals erwähnt. Der Besitz wechselte im 16. Jahrhundert an die Herren von Bernstein, gegen Ende 17. Jahrhundert an die Herren von Neitschütz und 1741 an die Familie von Carlowitz, welches auf dem Rittergutsgelände das Schloss Röhrsdorf nei errichteten. Im Jahre 1771 entstand die Parkanlage im Röhrsdorfer Grund und 1787 das Orangeriegebäude im Schlosspark mit den Figuren „Bacchus“ und „Flora“ des Dresdner Bildhauers Johann Gottfried Knöffler (nach dem Abriss 1970 wurden die Figuren 1980 im Gut Gamig aufgestellt). Nach einem Brand 1890 wurde das Röhrsdorfer Schloss wieder aufgebaut. 1945 wurden die Besitzer durch die Kommunisten enteignet und vertrieben. In der DDR-Zeit diente es als Landwirtschaftsschule. Nach der Wende erwarb ein Investor das Gebäude, ging jedoch fünf Jahre später in Konkurs. Von 1994 bis 2001 befand sich ein Hotel im Röhrsdorfer Schloss. Gegenwärtig dient es als Domizil einer Künstlergemeinschaft.
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Thomas Eichler
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 50.9655, 13.8079