Privatbesitz
Schloss Rheindorf (Leverkusen)

Schon Mitte des 13. Jahrhunderts wurde Haus Rheindorf erstmalig urkundlich erwähnt und als "festes Haus" der Grafen von Berg bezeichnet. Haus Rheindorf war ein landtagsfähiges Rittergut, dessen Inhaber geborene Mitglieder des Bergischen Landtages waren. Nachweislich seit 1555 haben die jeweiligen Besitzer von Haus Rheindorf an den Landtagen in Düsseldorf teilgenommen.
Nach 1600 sind die Katterbachs von Diepental Grundherren in Rheindorf. Durch die Heirat mit der Katterbach-Tochter Catharina kommt der Junker Johann-Wilhelm von der Juden aus dem bekannten alten Kölner Ratsgeschlecht in den Besitz des Rheindorfer Hauses. 1723 sind ein Freiherr von Cortenbach, anschließend die Familie von Wyhe, um 1824 ein Freiherr von der Rhoer und 1894 ein Caspar von Heinsberg zu Wevelingshofen die Herren von Rheindorf. Seit Anfang der 20er Jahre befindet sich das Anwesen in bürgerlichem Besitz.
1944 brannte es durch Kriegseinwirkung bis auf die Umfassungsmauern vollständig aus. Schon 1947 erfolgte der Wiederaufbau des früheren Wirtschaftstraktes und des ehemaligen Eingangsbereiches der Burg. Mangelndes Verständnis bei Verantwortlichen und fehlende Denkmalpflegemittel verhinderten trotz Engagement einer Bürgerinitiative den schon geplanten Wiederaufbau der älteren Teile der Anlage. 1958 mußten aus Sicherheitsgründen die Reste der noch erhaltenen Umfassungsmauern des Haupttraktes bis auf die Fundamente abgetragen und die Gewölbekeller verfüllt werden.
Heute stehen nur noch die wiederaufgebaute Nordtrakt sowie die Umfassungsmauern mit dem Hoftor sowie die Reste der ehemaligen Hofzugänge.
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 51.0475, 6.9475