Privatbesitz
Schloss Ramspau
Schloss Ramspau ist ein barockes Landschloss im Ortsteil Ramspau des oberpfälzischen Marktes Regenstauf. Es liegt am westlichen Ufer des Regens.
Um 1694 kamen die Burg Ramspau und der dazugehörige Ort in den Besitz des Grafen Johann Siegmund Anton Franz von Reisach (1670–1743), der Hauptpfleger (Verwaltungsbeamter) des kurbayerischen Marktes Regenstauf war. Dieser ließ nach 1700 große Teile der Burg abtragen und als Baumaterial für ein neues Schloss im Ort im Tal verwenden. Es handelte sich dabei um eine zweigeschossige barocke Anlage mit Walmdach und vier runden Ecktürmen mit achteckigem Aufsätzen, welche wiederum von Zwiebelkuppeln überragt werden. Gegen 1726 war der Bau vollendet. 1803 gelangte das Schloss in den Besitz der Freiherrn von Pfetten.
Seit 1995 ist das Schloss im Besitz von Wigbert Graf von Ledebur-Wicheln und seiner Ehefrau Isabella, geborene Gräfin von Ingelheim genannt Echterin von und zu Mespelbrunn. Das Schloss mit Blick auf den Fluss Regen, das immer noch prägend für das Ortsbild von Ramspau ist, befindet sich in einem sehr guten Zustand. Teile der Nebengebäude wurden zu Ferienwohnungen umgebaut. In dem kleinen, zum Schloss gehörenden Park stehen mehrere Steinfiguren, darunter eine um 1430 entstandene Mater Dolorosa.
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 49.1551, 12.1421