Kinderheim
Schloss Pretzsch

Pretzsch wurde erstmals am 21. Juli Das Schloss wird seit 1960 als Kinderheim und Förderschule genutzt. 981 in einer Urkunde von Otto II. erwähnt. Damals lag der Ort im Gau Nizizi in der Grafschaft Diemars und gelangte als Schenkung an das Kloster Memleben.
Von 1694 bis 1696 diente das Schloss Pretzsch als Witwensitz von Eleonore von Sachsen-Eisenach, der Witwe des Kurfürsten Johann Georg IV. von Sachsen. Später lebte hier die Frau von August dem Starken, Christiane Eberhardine. Während ihrer Anwesenheit auf Schloss Pretzsch erfuhr die Stadt eine regelrechte Blütezeit. Sie liegt in der Stadtkirche begraben.
Die „Grenzpolizeischule Pretzsch/Elbe“, die im Schloss von Pretzsch untergebracht war, diente 1937/38 als Schulungsort für die Eingliederung der SS-Grenz- und Wacheinheiten in die reguläre Grenzpolizei der Gestapo. Im Sommer 1941 wurde die Grenzpolizeischule Pretzsch aufgelöst und samt Personal in die neue Sicherheitspolizeischule in Fürstenberg/Havel integriert.
Das Schloss wird seit 1960 als Kinderheim und Förderschule genutzt.
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 51.7164, 12.8110