Privat
Schloss Ottoburg (Schlitz)

Der nach Osten in die alte Stadtmauer eingefügte Burgbau in Schlitz ist die auf dem Marktplatz gelegene Ottoburg. Sie trägt den Namen nach dem Erbauer Otto Hartmann von Schlitz genannt von Görtz, hessischem Statthalter und Geheimrat 1639 bis 1670, dem Begründer der Ottoburger Linie, zu der sowohl der berühmte Verteidiger der hessischen Feste Rheinfels, der Generalmajor Georg Ludwig Sittig von Schlitz, 1693 bis 1720, als auch der bekannte Schwedengörtz, Georg Heinrich von Schlitzt, 1688 bis 1719, der Ministerpräsident Karls des XII von Schweden gehören.
Die Ottoburg ist ein von zwei Türmen flankierter Palastbau, der 1655 begonnen und 1681 von seinem Sohn Philipp Friedrich vollendet wurde. Über dem Portal befindet sich daher heute das Ehewappen des Vollenders, des Ritterhauptmanns Philipp Friedrich von Schlitz genannt von Görtz, 1640 bis 1695, und seiner Gemahlin Juliane Elisabeth von Müncherode (Das Wappen der Müncherode zeigt einen mit Widerhaken versehenen Angelhaken). Philipp Friedrich war in zweiter Ehe vermählt mit Sophie von Ilten. Wiederhergestellt wurde die Ottoburg im Innern von den Grafen Emil Friedrich (†1914) und seiner Gemahlin Gräfin Sophie, geborene Calvacanti de Albuquerque de Villeneuve (†1902). Daran erinnern die Wappen im Treppenaufgang in Holz eingelegt Görtz und Calvacanti. Damals wurden auch die wundervollen eingelegten Renaissancetüren der Hinterburg in die Ottoburg verlegt.
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 50.6740, 9.5617