SchlossGroßklein-Mantrach

Schloss Ottersbach

Schloss Ottersbach

Privatbesitz

Erzherzog Ferdinand übergab am 19. März 1616 Hans Murn „den Stockh“. Dieser nannte ihn Ottersbach und übernahm selbst den gleichen Titel. Murn übergab dem Elias Hemeter, einem Verwandten, das Anwesen in Verwaltung, der aber die eingehobenen Zinse so unregelmäßig ablieferte, dass schon im Jahre 1620 eine große Schuld aufgelaufen war.

Als Besitzer folgte auf Hans Murn dessen Sohn Hans Jakob (1629), diesem sein Bruder Hans Wilhelm (1633), der 1650 von seinem Mündel Christof Andree von Gleinz ermordet wurde. Aus der Verlassenschaft wurde Ottersbach 1653 an Hans Georg Adam Adl von Adlstein verkauft, der es am 20.September 1675 an Sigmund Ludwig Graf Khünburg veräußerte; nach dessen Tod verwaltete seine Witwe die Herrschaft für ihren Sohn Johann Max, der sie nach erlangter Großjährigkeit übernahm und 1692 an Niklas Graf Lodron verkaufte; nach dessen Tod erhielt nach langen Erbstreitigkeiten seine Witwe und dann sein Sohn die Herrschaft.

Im Jahr 1700 kam es zur Pfändung, da große Steuersummen ausständig waren, und 1708 sah sich Graf Josef Lodron gezwungen, Ottersbach an Johann Anton von Liscutin zu verkaufen. Nach dessen Tod lagen so große Schulden auf dem Gut, dass es 1732 an Franz Josef von Hingenau veräußert werden musste, der aber auch bald in Zahlungsschwierigkeiten kam und, auf die große Verwüstung der Wälder durch die Stürme im Dezember 1739 hinweisend, um Steuerabschreibung bat.

Der Besitz kam 1742 an seinen Sohn Franz Xaver Gottlieb. Zur Herrschaft gehörte auch das Dorf Großklein, für das er von der Kaiserin die Bewilligung zur Abhaltung eines zweiten Viehmarktes im Jahr erhielt.

Das jetzt "Alt-Ottersbach" genannte Gut erbte sein Sohn, der es an Moritz Edlen von Pistor verkaufte. Nach dem Tod von dessen Sohn wurde es öffentlich versteigert und am 3.September 1836 von Kaspar Wilhelm Graf Khünburg erstanden. 1870 kam es an dessen Schwester Caroline Gräfin Cerrini, dann folgten die Familien Koch, Hohenburger und Germuth, 1884-1893 Baron von Wucherer, ab 1893 die Familien Teutsch, von Plappart und von Leenherr.

Seit 1925 ist die Familie Abel Besitzer von Schloss Ottersbach.

Nimm Mobile Geschichte mit auf die Reise

Diesen Text liest du gerade kostenlos. Mit Premium kommt dazu, was unterwegs zählt: Beschreibungen vorlesen lassen, Objekte durch die Kamera finden, Regionen offline mitnehmen.

  • Alle Beschreibungstexte, auch die der ~17.700 Premium-Objekte
  • Audio-Guide: Beschreibungen unterwegs vorlesen lassen
  • AR-Sucher: Objekte durch die Kamera sehen, mit Entfernung und Richtung
  • Unbegrenzte Merkliste

14 Tage kostenlos testen, danach ab 2,99 € im Monat. Jederzeit kündbar.

Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Schloss_Ottersbach_IMG_2563.jpg

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 46.7570, 15.4077