Privatbesitz
Schloss Ostramondra

Erstmals wurde Ostramondra im Jahr 876 erwähnt. Der Ort gehörte zur Grafschaft Stolberg in Lehnschaft der Herzöge von Sachsen. Die Grafen von Stolberg belehnten Hans Knauth 1461 mit Rittergut, Ort und Gerichtsbarkeit. Die adlige Familie Knauth hatte bis 1670 den Ort im Lehnsbesitz. Es folgten als Besitzer von Schloss und Rittergut die Grafen von Beichlingen, die Familien von Bünau, von Bischoffwerder und von Krosigk.
Im April 1945 besetzten US-Truppen den Ort. Sie besetzten auch das Schloss und verwiesen Karl-Dedo von Krosigk und dessen Schwester Elisabeth daraus. Nachdem die Amerikaner Anfang Juli 1945 von Roter Armee abgelöst worden waren, wurden beide 1945 entschädigungslos enteignet.
Das Wasserschloss stammt aus dem 18. Jahrhundert und wurde nach 1829 ausgebaut. Das Rittergut umfasste 438 ha und besteht aus sehr großen und soliden Wirtschaftsgebäuden. Zur DDR-Zeit beherbergte es eine große Schafzucht. Zur Zeit (2010) stehen die Gebäude weitgehend leer. Das Schloss ist restauriert und befindet sich mit Park in Privatbesitz.
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 51.2008, 11.3322