SchlossOeslau

Schloss Oeslau

Schloss Oeslau

Privatbesitz

Oeslau ist ein Stadtteil der oberfränkischen Stadt Rödental im Landkreis Coburg.

Der historische Kern Oeslaus, die heutige Domäne, liegt zwischen der Röden und der Itz. Die Röden mündet im Ortsbereich in einen Mühlgraben der Itz, den Wohlsbach, und dann in die Itz. Bis zu vier Mühlen gab es in der Ortschaft.

Die erste Erwähnung der Siedlung ozzelen, aus der sich das heutige Oeslau entwickelte, stammt aus dem Jahr 1162. Chuonart Marholt de Ozzelen war wohl Vorsteher der Siedlung und wurde in einer Urkunde des Bamberger Bischofs Eberhard II. von Hermann Sterker, Burggraf von Meißen, zu ersten Schlichter in einem Streit um die Grenzen kirchlichen Besitzes ernannt.

Der Hof mit einer Wehranlage entstand an einer mittelalterlichen Handelsstraße aus dem Maintal nach Erfurt und einer früheren Furt über den Fluss Röden. Aus der Wehranlage entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte eine Wasserburg und schließlich ein Schloss. Eigentümer war unter anderem seit dem 14. Jahrhundert das Burgherrengeschlecht derer von Coburg, die 1451 das Anwesen an die Münzmeister von Rosenau veräußerten. Im Jahr 1600 wurden Schloss und Gut von Herzog Johann Casimir für 28.000 Gulden erworben und gingen an die fürstliche Kammer Coburg als Domäne über. Vom mittelalterlichen Bestand ist nichts mehr vorhanden. Im Jahr 1632 wurde im Verlauf des Dreißigjährigen Krieges das Dorf zerstört. Der Wiederaufbau zog sich rund hundert Jahre hin. 1848 zerstörte ein Brand das Wasserschloss. An Stelle des Wirtschaftsgebäudes entstand ein Neubau im altdeutschen Burgenstil.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 50.2874, 11.0298