Privatbesitz
Schloss Neusteußlingen

Schloss Neusteußlingen im Alb-Donau-Kreis stand auf einem Sporn über dem Schmiechtal, gehörte ehemals zu Ennahofen in den Lutherischen Bergen, wurde aber zu Beginn der 1970er Jahre zusammen mit Talsteußlingen und Teuringshofen der Gemeinde Hütten zugeteilt und nach Schelklingen eingemeindet.
Geschichte+
Die Geschichte von Schloss Neusteußlingen geht bis ins 12. Jahrhundert zurück. Um das Jahr 1200 als Burg gebaut, ließ Herzog Ludwig von Württemberg 1581 die alte Steusslinger Burg teilweise abbrechen und 1582 an gleicher Stelle, aber etwas südlicher davon, Schloss Neusteußlingen errichten. Dieses war ein reines Verwaltungsgebäude ohne Wehrfunktion für die Herrschaft Steußlingen. Das Schloss wurde 1812 zum Abbruch verkauft und blieb bis ins späte 19. Jahrhundert Ruine. 1897 erbaute der Verleger Eugen Nübling aus Ulm a. D. auf den Ruinen des Vorgängerschlosses aus dem späten 16. Jahrhundert und der alten Burg einen schlossähnlichen Landsitz mit landwirtschaftlichem Betrieb und ließ sich dort dauerhaft nieder.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Dr. Eugen Lehle · Wikimedia Commons · CC BY-SA 3.0
Diese Beschreibung ist ein Auszug aus dem verlinkten Wikipedia-Artikel und stammt von dessen Autorinnen und Autoren. Sie steht wie das Original unter CC BY-SA 4.0 und darf unter denselben Bedingungen weiterverwendet werden.
Lage: 48.3653, 9.6549