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Schloss Mönchshof

Schloss Mönchshof

Wohnungen

Das Anwesen mit seinen Fischteichen soll seinen Namen von seinen ehemaligen Besitzern bekommen haben, den Mönchen des Klosters Reinhardsbrunn. Der Mönchshof diente später als landgräfliche Gerichtsstätte. Die Mönche verkauften den Mönchshof an den Gothaer Geheimen Kriegsrat Kanzler Adolph Christian Avemann (1646–1738), der ihn an seinen Schwiegersohn, den Geheimen Rat von Linsing, weitergab, dessen Erben zu Galettis Zeiten noch Inhaber des Mönchshofs waren. Das heutige Gebäude ist ein kleiner Schlossbau von 1729. Herzog Ernst II. (1772–1804) kaufte das Schloss für 40.000 Goldmark 1797 für seinen Sohn August (1772–1822) als Hochzeitsgeschenk und Sommerresidenz, weswegen das Grundstück zu einem Landschaftsgarten umgestaltet wurde. Im 19. Jahrhundert waren etliche illustre Personen im Schloss zu Gast, so z.B. der Landschaftsmaler Louis Gurlitt. 1918 wurde das Gebäude Staatseigentum. Von 1919 bis 1922 lebte hier Hermann Duncker, der KPD-Reichtstagsabgeordnete. 1937 kam das Anwesen in den Besitz der Stadt Gotha durch eine Schenkung des früheren Herzogs Carl Eduard. In den Zeiten der DDR verfiel das Gebäude und wurde erst Anfang 2000 saniert; nur noch die Außenmauern blieben stehen. Heute dient das Gebäude als Mehrfamilienhaus. Die beiden Schlossteiche und der Mönchspark sind dem Besucher offen zugänglich und werden als Naherholungsgebiet genutzt.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://www.wehrbauten.de/thread.php?threadid=589&sid=9b2b210ff3d27b7a80b9c70dbb4777c0

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 50.9409, 10.7393