Gemeindeverwaltung
Museum
Schloss Mitterfels
Schloss Mitterfels ging aus der Burganlage der Grafen von Bogen hervor. Für die zentral gelegene starke Festung Mitterfels wird erstmals 1194 ein Burghauptmann „Bercholdus de Mitterfels“ im Totenverzeichnis des Klosters Oberaltaich genannt. Mit dem Aussterben der Grafen von Bogen kommen 1242 die Wittelsbacher in den Besitz der Burg und machten den Ort zum Sitz eines Landgerichtes, dass rund 600 Jahre der gerichts- und verwaltungsmäßige Mittelpunkt eines großen Einzugsgebiets war. Im dreißigjährigen Krieg erobern die Schweden die Festung Mitterfels und verwüsten das Schloss. Während des österreichischen Erbfolgekrieges erstürmen 1742 die Panduren unter ihrem Obristen Franz Freiherr von Trenck die Burg. 1780 wurde auf den Resten des Palas das heutige Schloss errichtet. Es handelt sich hierbei um ein schlichtes barockes Pflegerhaus, welches später als Amtsgericht diente. 1812 stürzt der als Torturm konzipierte Bergfried ein. 1818 unterstanden dem Landgericht Mitterfels 60 Gemeinden und 8 Schergenämter als Untergerichte. 1847 erfolgte die letzte Hinrichtung auf Burg Mitterfels. Die Reste der mittelalterlichen Burganlage sind von der Ortschaft durch einen zwanzig Meter tiefen Burggraben getrennt, der von einer 1791 errichteten Steinbrücke überspannt wird. Seit 1977 dient das Schloss als Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Mitterfels und als Heimatmuseum.
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 48.9689, 12.6803