SchlossLiebenburg

Schloss Liebenburg

Schloss Liebenburg

Privatbesitz

Das heute in Privatbesitz befindliche Barockschloss mit der katholischen Schlosskirche Mariä Verkündigung wurde von Fürstbischof Clemens August, einem bayerischen Prinzen, errichtet. Dazu brach man 1750 bis 1754 die Reste der noch vorhandenen Ruine der Liebenburg fast vollständig ab. Aus Geldmangel – der Siebenjährige Krieg war ausgebrochen – konnte bis 1760 unter Fürstbischof Clemens August nur der Westteil des Lust- und Jagdschlosses mit der Schlosskapelle fertiggestellt werden. 1766 wurde die erst nach 1650 wiederhergestellte und ab 1710 erneuerte Burgkirche abgetragen, und die Schlosskapelle zugleich katholische Pfarrkirche.

Seit der Errichtung der Burg 1292 durch Bischof Siegfried II. von Hildesheim befand sich am Siedlungsort Liebenburg der Sitz der Verwaltung und ab 1381 der Sitz des Gerichts. Die Bediensteten des Amts und des Gerichts waren auf der Burg, zu Beginn des 18. Jahrhunderts auf der Domäne und danach im Ostflügel des 1815 fertiggestellten Liebenburger Schlosses untergebracht. 1885 wurde das Amt Liebenburg aufgelöst, das Gericht 1959 nach Salzgitter verlegt. Es gab ursprünglich zwei Forstämter, von denen eines erhalten blieb.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Jörg Heldt

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 52.0197, 10.4225