SchlossWerdau - Leubnitz

Schloss Leubnitz

Schloss Leubnitz

Leerstehend

Leubnitz wurde um das Jahr 1200 als Waldhufendorf im Zuge der zweiten Etappe der Ostkolonisation besiedelt. Die Gründer erbauten eine frühdeutsche Wasserburg. Auf den Grundmauern dieser ehemaligen Anlage wurde 1870 das noch heute existierende Schloss errichtet, das markanteste Gebäude des Ortes.

Zunächst stand der Ort vermutlich unter dem Besitz der Vögte von Weida. Bereits im 15. Jahrhundert nahmen die Wettiner das Land in ihren Besitz.

Im April 1945 wurde der Ort von der US Army besetzt. Diese besetzte das Schloss und richtete hinter dem Rittergut auf einer Kuhweide ein Sammellager für Kriegsgefangene ein. Nach der Potsdamer Konferenz wurde der Ort an die sowjetische Besatzungszone übergeben und die US-Armee zog ihre Streitkräfte von Westsachsen nach Bayern ab.

Im September 1945 begann die Bodenreform in Deutschland, die ortsansässigen Fabriken und Betriebe sowie Schloss und Rittergut wurden im Auftrag der Sowjetischen Militäradministration in Deutschland enteignet und zu Volkseigentum. In das Schloss zog 1947 die Gemeindeverwaltung ein.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Thomas Eichler

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 50.7228, 12.3587