SchlossUnterwellenborn - Könitz

Schloss Könitz

Schloss Könitz

Privatbesitz

Die Burg Könitz, auch Schloss Könitz genannt, ist eine ehemalige Höhenburg und heutiges Schloss auf dem „Schlossberg“ bei 345 m ü. NN im Ortsteil Könitz der Gemeinde Unterwellenborn im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt in Thüringen. Das Schloss ist das Wahrzeichen von Könitz.

Vermutlich wurde die Burg von einem Ritter von Conz um 800 als Holzburg erbaut und erstmals 1125 mit der Übergabe der Könitzer Besitzungen durch Adalbert und Christine von Conz an das Kloster Saalfeld urkundlich erwähnt wobei sie die Nutzung der Burg auf Lebenszeit behalten.

Nach Besitzerwechseln kam die Burg 1438 an die Familie von Hobach und der Burgturm erhielt 1450 einen Steinmaltel. Um 1562 wurde Burg zu einem Schloss im Renaissancestil umgebaut, fertiggestellt unter Veit Dietrich von Holbach. Nachdem Aussterben des Geschlechts der Halbachs kam das Schloss an die Grafen von Schwarzburg-Rudolstadt.

Nach mehreren Besitzerwechseln kam das Schloss 1918 an das Land Thüringen. Nach Kriegsende 1945 wurde das Schloss verschiedenen Nutzungen zugeführt bis es 1951 abbrannte und völlig zerstört wurde. 1954 bis 1955 wurde das Schloss wieder aufgebaut, diente als „Altenheim“, nach der Wende 1989 als „Psychiartrisches Pflegeheim“ und ist seit 2006 wieder in Privatbesitz.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://www.wehrbauten.de/thread.php?threadid=638

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 50.6514, 11.4894