Das Schloss kann besichtigt werden
Schloss Köngen

Das Köngener Schloss wurde 1392 zunächst als Burg vom Ortsherren, dem freien Reichsritter Hans Thumb von Neuburg erbaut. Die Neuburg gibt es heute noch als Ruine nördlich von Chur in Graubünden, Schweiz. Bereits 1398 wurde die Burg zu einer vierflügligen Wasserburg ausgebaut. 1520 wurde die Burg von Truppen des Schwäbischen Bundes stark beschädigt. Daher erfolgte ab 1520 ein fast vollständiger Neubau. Die Burg verwandelte sich in ein Renaissanceschloss. Dabei wurde 1538 das Schmuckstück, der Rittersaal ausgebaut, der heute noch nahezu unverändert erhalten ist. Die Umbauten zogen sich fast das ganze 16. Jahrhundert hin. Im Werksverzeichnis von Heinrich Schickhardt wird erwähnt, dass er um 1600 am Schloss ein Torhaus angebaut hat. Dieses wurde während der Umgestaltung durch Dr. Jakob Friedrich Weishaar zusammen mit zwei Flügeln abgerissen. 1825 kaufte der Kammerpräsident Jakob Friedrich Weishaar das Anwesen und ließ es nach seinen Bedürfnissen umgestalten. Bis in die 1930er-Jahre war es ein Ort der Kultur. Hier wurde der bekannte „Bund der Köngener“ gegründet, in dem auch Gerhard Gollwitzer Mitglied war. Der Kunstmaler Christian Mali und die holländisch-deutsche Malerfamilie Peters hielten sich oft im Schloss auf. Es wurde von der Denkmalstiftung Baden-Württemberg zum „Denkmal des Monats September 2004“ ernannt. In den letzten Jahren wurden an der Ostwand des Rittersaales Fresken aus dem 18. Jahrhundert freigelegt und restauriert, die Gestalten der antiken Mythologie und Geschichte zeigen.
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:K%C3%B6ngen_Schloss_01.jpg?uselang=de
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 48.6856, 9.3602