Privatbesitz
Schloss Klebing

Das Schloss Klebing liegt in der Gemeinde Pleiskirchen im Landkreis Altötting.
Der Name der Ortschaft Klebing taucht erst im 15. Jahrhundert mit dem Geschlecht der Reuter von Klebing auf, die in den Landtafeln 1463 bis 1528 als dort ansässig genannt werden. Die Hofmark Klebing war mit dem Sitz Güntering vereinigt. Nicht völlig sicher ist, ob Klebing ein Lehen des Erzbistums Salzburg war. Es wird vermutet, dass ein Pleidolf von Brucke, der Stifter der Pfarrei und der Kirche Pleidolfskirchen, auch der Gründer der Vorgängerbaues von Schloss Klebing ist; dieser Pleidolf ist in salzburgischen Urkunden von 1090 bis 1150 mehrfach bezeugt. Bereits viel früher wird der ebenfalls in der heutigen Gemeinde Pleiskirchen liegende Sitz Güntering genannt. Als Ministerialensitz wird er in den von 1190 stammenden Traditionen von Kloster Baumburg unter dem Namen Goutheringen erwähnt. Der hier als Zeuge fungierende Meginhard von Güntering war vermutlich ein Ministeriale der Ortenburger oder des 1224 verstorbenen Grafen Heinrich von Dornberg; letzterer hat seine Güter zu Klebing der Salzburger Kirche vermacht. 1220 wird in den Ranshofer Traditionen bei einer Güterverschreibung ein Heinrich von Güntering als Zeuge genannt. Im Raitenhaslacher Begräbnisbuch zum Jahr 1276 sind ein Wilhelm von Güntering sowie ein Hartwic und sein 1288 verstorbener Sohn Ortloff genannt. 1304 verkaufen ein Haug von Güteringen und sein Sohn Ortolf zwei Güter zu Aichelberg an den Abt von Raitenhaslach. 1343 wird auch noch der Tod des forstners Hans von Gunthering erwähnt, der in herzoglichen Diensten stand. In der Topographie Philipp Apians wird Klebing als nobilis dominus bezeichnet.
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Lage: 48.2991, 12.5938