Schule
Schloss Kaimberg
Als Kern der Ansiedlung Kaimberg kann das Rittergut angenommen werden, das den größten Teil der Gemarkung umfasste.
Die drei Dörfer phorte (Pforten), kols (Collis) und keime (Kaimberg) fallen 1328 dem Geraer Vogt zu. Ursprünglicher Hauptort war Pforten, um 1500 wird dies Kaimberg, damit bekommen die Herren von Kaimberg auch die Gerichtsbarkeit über die umliegenden Dörfer (bis 1850 bzw. 1852). Der ehemals hoch über dem Ort gelegene stattliche Rittersitz der Herren von Kaimberg, welche bis 1852 im Ort ansässig waren, wurde durch einen späteren Besitzer, einen Kommerzienrat Schmidt aus Altenburg, abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt. Eine genaue Beschreibung des ehemaligen Rittergutes findet sich im Kauf- und Grundanschlag über das Rittergut Kaimberg von 1741. Bereits im 16. Jahrhundert ist ein Brauhaus nachgewiesen, ebenso Weinbau und eine Ziegelei.
Von 1946 bis 1949 ist das durch die Kommunisten zwangsenteignete Rittergut Umsiedlerwohnheim, auf dem Gutsgelände werden auch Neubauernstellen errichtet. Von 1949 bis 1970 wurde es als Diätsanatorium Gera-Kaimberg (mit 70 Plätzen) genutzt, danach beherbergte es bis 1990 die Bezirksakademie für Gesundheits- und Sozialwesen.
Im ehemaligen Rittergut Kaimberg ist das Bildungswerk für Gesundheits- und Sozialberufe GmbH als staatlich anerkannte berufsbildende Schule angesiedelt. Nächstgelegene Kindereinrichtung ist.
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Thomas Eichler
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 50.8472, 12.1178