Privatbesitz
Schloss Hürbel
Die Herren von Freyberg waren mit den Herren von Hürbel stammverwandt. Sie kamen wahrscheinlich aus Graubünden. Im Jahr 1521 erbauten sie das Schloß zu Hürbel, das von dieser Zeit an zu ihrem Wohnsitz wurde. 1726 wurde das Schloß erweitert. Im Jahr 1816 kam die Herrschaft als Erbe an die Grafen Reuttner von Weyl, welche sie 1840 an den Württembergischen Staat veräußerten. 1843 erwarben die Freiherrn von Welden das Schloß und das Gut. Durch Ungunst der Verhältnisse geriet die Herrschaft in Notlage und mußte so im Jahr 1907 ihr ganzes Besitztum um die Summe von 90.000 Mark an die Kongregation der Franziskanerinnen von Bonlanden verkaufen. Diese führten viele kostspielige Renovierungs- und Umbaumaßnahmen durch, richteten das Kinderheim "St. Josef" für Waisenkinder ein und führten das Anwesen wieder zu einer erstaunlichen Blüte. Im Jahr 1981 verkauften sie das gesamte Anwesen an einen Reeder aus Hamburg und zogen sich ins Mutterhaus nach Bonlanden zurück.
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:H%C3%BCrbel110.JPG
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 48.1231, 9.9607