Privatbesitz
Schloss Herdern

Das Wahrzeichen von Herdern ist zweifellos der Schlossturm aus dem 12. Jahrhundert. In den Jahren 1286 und 1311 wurde Jakob der Bettler als Inhaber erwähnt und blieb bis 1403 im Besitz des Geschlechts der Bettler.
Über mehrere Verkäufe und Erbgänge gelangte die Burg schliesslich 1580 an die Familie Breitenlandenberg, die ihr den Namen Barbenstein gab. Unter Ulrich von Breitenlandenberg wurde das Schloss 1601 bis 1610 auf die heutigen Grundrisse gebaut.
Nach den Wirren des dreissigjährigen Krieges verarmte das Geschlecht, weshalb die Herrschaft Herdern in den Besitz des Luzerner Klosters St. Urban gelangte. Als Residenz des Statthalters musste es – ausgebaut in ein barockes Schloss – fortan die klösterlichen Repräsentationsbedürfnisse erfüllen. Damals bekam der Turm seine heutige, achteckige Form mit der Zwiebelhaube.
Im 18. Jahrhundert veränderte sich das Schloss kaum. Nach Aufhebung des Klosters St. Urban übernahm der Kanton Luzern das Schloss Herdern inklusive der Ländereien. Dieser verkaufte schliesslich den gesamten Besitz an die Herren Burckhardt-Preiswerk aus Basel, die als Landjunker zwischen 1848 und 1860 erfolgreich Landwirtschaft betrieben.
Bis zum Kauf des Schlossgutes 1895 durch den Verein «Arbeitskolonie Herdern» wechselten die Besitzer noch mehrmals.
Quelle Text: www.schlossherdern.ch
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 47.6040, 8.9100