SchlossWeischlitz - Heinersgrün

Schloss Heinersgrün

Schloss Heinersgrün

Privatbesitz

Heinersgrün war in früheren Zeiten ein alter Besitz der oberfränkischen und vogtländischen Adelsfamilie von Feilitzsch. Die Heinersgrüner Linie veräußerte das Rittergut an die von Pöllnitz. Ein anderer Familienzweig kaufte es 1785 wieder zurück. Als Grablege der Familie diente die St. Clarakapelle zu Heinersgrün, noch heute Kapelle Santa Clara genannt. 1920 fing der benachbarte Stall Feuer und griff auch auf das Schloss über. Der Adelssitz brannte bis auf die Grundmauern nieder. 1921 wurde das Schloss in leicht veränderter Form von Philipp Freiherr von Feilitzsch wieder aufgebaut. 1936 wurde das Rittergut Heinersgrün mit dem Vorwerk Markusgrün an den Landwirt Achaz von Zehmen verkauft. Dieser verkaufte das Schloss und das Rittergut Heinersgrün 1942 an Emil Kleine-Brockhoff. Das Waldgut Markusgrün behielt er. 1945 wurden die Besitzer durch die Kommunisten enteignet und vertrieben. In dem Schloss war seit 1950 ein Kommando der Grenztruppen der DDR untergebracht. 1972 übernahm die Gemeinde Heinersgrün und nutzte es als Gemeindeamt, Poststelle, Verkaufsstelle, Bibliothek, Gaststätte und als Wohnhaus. 1995 wurde das herrschaftliche Gemäuer an Joachim Gräf verkauft der eine umfangreiche Sanierung durchführte. Im Gebäude sind mehrere Wohnungen untergebracht.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Thomas Eichler

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 50.3849, 12.0017