Privatbesitz
Schloss Gundorf
Im Zuge der Säkularisierung gelangte das Abtei- und das Klostergut Gundorf an den Landesherrn, der es an den Bauern Valentin Kietz verkaufte. Bereits 1613 wurde die südöstlich von Gundorf gelegene Siedlung Barneck eingemeindet. 1661 gelangte das Dorf in den Besitz des Leipziger Obergerichtsrats J. Fritzsche, dem bereits das Gut Scherbitz (Altscherbitz, Abteigut) gehörte. Das Gundorfer Klostergut wurde seitdem Neuscherbitz genannt.
Das Herrenhaus des Ritterguts wurde 1720 von Johann Ernst Kregel von Sternbach erbaut. Der anschließende Park wurde von Peter Joseph Lenné gestaltet.
1881 erwarb der Leipziger Unternehmer und Stadtverordnete Albin Ackermann-Teubner das Schloss und Gut Gundorf. Sein Monogramm „AA“, dass sich ursprünglich an der Villa Ackermann in Leipzig befand, schmückt heute noch die großen Flügeltüren am Haupteingang des Schlosses.
1902 wurde die offizielle Bezeichnung "Rittergut Gundorf" eingeführt.
Den kleinen Turm ließ Erich Ackermann, der das Rittergut 1922 übernahm, Anfang des 20. Jahrhunderts anbauen. Im Jahre 1938 verkaufte er das Rittergut für 2,6 Millionen Reichsmark an die Stadt Leipzig.
Heute befindet sich ein Reiterhof auf der Anlage, und das Gebäude selbst wurde renoviert.
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Thomas Eichler
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 51.3632, 12.2732