Privatbesitz
Schloss Gröbern
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Wer auf der Kreisstraße von Zell a. Harmersbach kommend nach Unterentersbach fährt, sieht vor sich liegend den Jahrhunderte alten Gröbernhof, ein freiadliges Lehnsgut, das erstmals im Jahre 1222 urkundlich erwähnt wurde. In dem heute noch erhaltenen, früher von einem Wassergraben, Wall und Mauern umgebenen Turm, dem Schlösslin, wohnten einst die Ritter von Sneyt. Die Ritter von Sneyt-Gröbern starben 1582 aus.
Im Laufe der wechselvollen Geschichte kamen Schloß und Gut dann in den Besitz von Reichsgraf Johann Friedrich von Meyershofen - geadelt von Kaiser Leopold I. -, der das von den Kriegen schwer heruntergekommene Gut wieder herrichtete.
Den bis heute erhaltenen eigentlichen Gröbernhof ließ er bis auf die Grundmauern abreißen und baute ihn größer und länger wieder auf. Der Schloßturm bekam seine heutige Gestalt. Wappen und Jahreszahl an der Vorderfront des Gröbernhofes weisen das Jahr 1699 als Baujahr aus. Die von Meyershofen waren bis 1836 Besitzer des Hofgutes. In diesem Jahr starb die Letzte aus dem Stamm und der Gröbernhof ging an den bürgerlichen Erben, Johann Heinrich Fischer und danach an dessen Kinder, über. Im Jahre 1862 musste der Hof aus wirtschaftlichen Gründen verkauft werden. Als Handelsobjekt wechselte er noch einmal den Besitzer und wurde schließlich im gleichen Jahr 1862 durch das Kraichgauer Adelige Damenstift erworben. Diesem gehört bis heute der größte Teil der Grundfläche, welche die Golfresidenz Schloß Gröbernhof KG angepachtet hat, um darauf die Golfanlage zu errichten.
Wahrscheinlich kommt der Name "Gröbern" von einem alemannischen Gräberfeld, das sich dort befunden haben soll.
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 48.3370, 8.0575