Privatbesitz
Schloss Grochwitz

Ein Rittergut in Grochwitz wird bereits im 14. Jahrhundert erwähnt. Im 15.-16. Jahrhundert war das Gut im Besitz der Familie von Frauenhorst. Hiernach wechselte der Besitz 1550 an Cuntz von Mila, 1589 an Albrecht von Wuthenau, 1697 an Karl Gottlob von Römer und 1730 an Friedrich Wilhelm von Brühl. 1732–38 erfolgte der Neubau des Rittergutes durch Heinrich Graf von Brühl nach Plänen von Johann Christoph Knöffel. 1756 brannte das Gut im siebenjährigen Krieg nieder und wurde hiernach wieder aufgebaut. 1781 wechselte der Besitz an die Familie von Schenk. 1783 brannte das Gut abermals nieder und wurde wieder aufgebaut. Hiernach wechselte der Besitz 1789 an Christoph Wedig von Barner, 1804 an die Familie von Dabrowski, 1817 an die Freiherren von Palombini und 1939 an Herr Dr. Unterkofler. Dieser wurde 1945 durch die Kommunisten enteignet und vertrieben. Hiernach diente das Schloss als Internat und LPG. Von 1977-1991 war in dem Schloss die Station "Junge Naturforscher und Techniker" untergebracht. Nach der Wiedervereinigung wurde das Schloss mehrfach saniert.
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Jörg Heldt
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 51.7025, 13.2203