SchlossGolßen

Schloss Golßen

Schloss Golßen

Leerstehend

Bereits 1276 gab es in Golssen ein Rittergut, welches im Besitz der Burggrafen aus dem Haus Wettin war. 1346 findet sich als Besitzer des Gutes ein Heinrich de Damis. 1372 verpfändete Kaiser Karl IV. die „Veste Golssin“ an die Herren von Querfurt. 1395 wird der Markgraf Wilhelm „der Einäugige“ von Meißen, 1402 Wichard von Rochan und ab 1418 Caspar und Paul von Knobelsdorff als Eigentümer erwähnt. Nach den von Knobelsdorffs treten im weiteren Verlauf des 15. Jahrhunderts die Familien von Polentz und schließlich von Stutterheim als Besitzer des Gutes Golßen auf.

1647 etwa erlangt die Familie von Bredow den teilweisen Besitz am Gut Golssen und hält diesen bis 1718. 1718 wird dieser Besitz der Familie an den preußischen Kammerrat Johann-Peter von Koehler verkauft, über den das Gut 1721 an seinen Schwiegersohn Johann Just Vieth übergeht. Dieser errichtet 1723 den Mittelteil des heutigen Schlosses. Über verschiedene Besitzer gelangt das Gut schließlich an die Grafen zu Solms-Baruth.

Die Parkanlage wurde um 1838-1840 vom neuen Besitzer des Schlosses in seiner heutigen Form angelegt. Der 1852 nach den Plänen von Eduard Knoblauch angebaute Flügel geht ebenfalls auf Friedrich Heinrich Ludwig zu Solms zurück. Im Inneren weist das Schloss Züge des Barock und des Klassizismus auf.

1945 wurden die Besitzer durch die Kommunisten enteignet und vertrieben.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://www.wehrbauten.de/thread.php?threadid=527

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 51.9747, 13.5987